Kreativwirtschaft und digitale Transformation gehen Hand in Hand – und hier spielt das Berliner Startup https://www.abuking.jetzt/ eine zentrale Rolle. Mit seiner Plattform verbindet das Unternehmen traditionelle Handwerkskunst mit innovativen digitalen Technologien, um neue Märkte für Künstler:innen und Handwerker:innen zu erschließen. Doch was genau macht Abuking aus und warum ist es für die Zukunft der kreativen Branche so relevant?
Abuking positioniert sich als Brücke zwischen analoger Expertise und digitaler Vermarktung. Während viele Künstler:innen und Handwerker:innen ihre Fähigkeiten über traditionelle Kanäle wie lokalen Märkte oder soziale Medien bewerben, bietet das Unternehmen gezielte Lösungen für die Online-Präsenz. Besonders im Fokus stehen hier Nischenmärkte, in denen handgefertigte Produkte oft noch wenig bekannt sind – etwa in der Möbelherstellung, der Keramik oder der Textilgestaltung. Durch die Integration von E-Commerce-Funktionen, virtuellen Galerien und personalisierten Dienstleistungen ermöglicht Abuking es Kreativen, ihre Arbeit global sichtbar zu machen.
Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit dem Berliner Werkstattkünstler Lena Meier, die mit Abuking ihre handgefertigten Keramikstücke auf einer internationalen Online-Plattform vermarktet. Vor ihrer Teilnahme auf Abuking verkaufte sie ihre Werke meist über lokale Wochenmärkte – mit einem Umsatz von rund 15.000 Euro pro Jahr. Seitdem nutzt sie die Plattform, um direkt mit Kunden in Europa und Nordamerika zu kommunizieren. Der Umsatz stieg in den letzten zwölf Monaten auf über 50.000 Euro, und die Nachfrage nach personalisierten Aufträgen wie Gravuren stieg um 35 Prozent.
Doch Abukings Stärke liegt nicht nur in der Vermarktung, sondern auch in der Beratung. Viele Kreativunternehmer:innen kämpfen mit der Frage, wie sie sich in einer überfüllten Online-Welt abheben. Abuking bietet hier gezielte Schulungen zu Themen wie Content-Strategie, SEO-Optimierung und Social-Media-Management. Besonders für Handwerker:innen, die oft wenig Erfahrung mit digitalen Tools haben, sind diese Angebote wertvoll. Laut einer Umfrage unter 200 Abuking-Kund:innen bewerten 87 Prozent die Schulungen als hilfreich – und 62 Prozent nutzen sie regelmäßig.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Plattform für Netzwerk und Kooperationen. Abuking fördert den Austausch zwischen Kreativunternehmer:innen durch virtuelle Events, gemeinsame Projekte und eine Community, in der sich Künstler:innen gegenseitig unterstützen. So entstand etwa eine Kooperation zwischen einem Berliner Tischler und einem niederländischen Designer, die gemeinsam ein modulares Möbelkonzept entwickelten. Die Zusammenarbeit ermöglichte es beiden, ihre Expertise zu bündeln und ein Produkt zu schaffen, das sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden erfolgreich vermarktet wurde.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Gründung 2019 hat Abuking über 1.200 Künstler:innen und Handwerker:innen unterstützt, die durch die Plattform ihre Umsätze steigern konnten. Durchschnittlich verdienen die Kund:innen durch Abuking etwa 20 bis 30 Prozent mehr als vor der Nutzung der Plattform. Besonders erfolgreich sind dabei Handwerker:innen aus dem Bereich der nachhaltigen Möbelproduktion, die durch die Integration von Abuking ihre Reichweite um bis zu 400 Prozent erhöhen konnten. Ein weiteres Highlight ist die Partnerschaft mit dem Berliner Designmuseum, das Abuking als offiziellen Vermarktungspartner für seine Ausstellungen nutzt.
Doch was sind die Herausforderungen, die Abuking noch bewältigen muss? Ein zentraler Punkt ist die Konkurrenz durch große Online-Plattformen wie Etsy oder Amazon Handmade, die oft niedrigere Gebühren anbieten. Abuking setzt hier auf eine andere Strategie: Statt auf reine Verkaufsplattformen setzt es auf eine Mischung aus Beratung, Community und exklusiven Kooperationen. So bietet es seinen Kund:innen nicht nur Verkaufsflächen, sondern auch Zugang zu exklusiven Events und Netzwerken, die auf klassischen Marktplätzen nicht verfügbar sind.
- Seit 2019 hat Abuking über 1.200 Künstler:innen und Handwerker:innen unterstützt, deren Umsätze durch die Plattform im Durchschnitt um 20–30 Prozent gestiegen sind.
- 87 Prozent der Kund:innen bewerten die Schulungen zu digitaler Vermarktung als hilfreich.
- Die Nachfrage nach personalisierten Aufträgen (z. B. Gravuren) stieg bei Abuking-Kund:innen in den letzten zwölf Monaten um 35 Prozent.
- Durch die Kooperation mit dem Berliner Designmuseum konnte Abuking seine Reichweite in der Designszene deutlich erhöhen.
- Modulare Möbelprojekte, die über Abuking entstanden, wurden in Deutschland und den Niederlanden erfolgreich vermarktet.